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Schweiz: Zwölf Verletzte bei Brand in Berner Schanzenpost

Bern (Schweiz): Bei Abbrucharbeiten in der Berner Schanzenpost beim Hauptbahnhof haben sich am Dienstagnachmittag des 18. August 2009 zwölf Arbeiter Rauchvergiftungen zugezogen. Elf davon wurden vor Ort ambulant behandelt, einer musste ins Spital eingeliefert werden.

Die Schanzenpost wurde evakuiert. Das Feuer brach um etwa 14 Uhr beim Abbruch eines Transportförderbandes aus. Das Förderband gehörte zu einer ehemaligen Sortieranlage, die nun zurückgebaut wird, wie Postsprecher Oliver Flüeler am Dienstag auf Anfrage sagte. Über der ehemaligen Sortieranlage befindet sich eine Poststelle mit Backoffice und Postfächern. Diese war von der Rauchentwicklung in den darunterliegenden Räumen nicht betroffen, wie Flühler ausführte. Über die Lüftung hätten Angestellte und Kunden aber einen Rauchgeschmack feststellen können.

Vorsorgliche EvakuierungSicherheitshalber habe man die Poststelle deshalb evakuiert. Kurz vor 16 Uhr konnte sie wieder in Betrieb gehen. Postangestellte oder Kunden seien seines Wissens keine verletzt worden, führte Flüeler aus. Bei den Verletzten handelt es sich um die am Abbruch beteiligten Arbeiter. Zum Ausmass der Brandschäden konnte Flühler noch keine Angaben machen. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen und rund 20 Mann im Einsatz, die Sanität mit einem halben Dutzend Ambulanzen.

Die Bogenschützenstrasse seitlich der Schanzenpost war abgesperrt. Der Verkehr auf der Achse Hirschengraben-Länggasse wurde kaum tangiert. Rund um die Schanzenpost versammelten sich zahlreiche Schaulustige. Die Schanzenpost ist eine von zwei grossen, zentral gelegenen Poststellen der Stadt Bern. Sie hat einen eigenen Zugang zum angrenzenden Hauptbahnhof

NZZ Online

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