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Schweden: Kreuzfahrtschiff wegen Brand in Stockholmer Hafen evakuiert

Stockholm (Schweden): Wegen eines Brandes ist am 18. August 2009 im Stockholmer Hafen ein Kreuzfahrtschiff evakuiert worden. Zwei Besatzungsmitglieder erlitten Rauchvergiftungen, wie ein Sprecher der Stockholmer Feuerwehr sagte, das Feuer sei rasch gelöscht worden.

Zum Zeitpunkt des Brandes seien nur rund 200 der etwa 2300 Fahrgäste und Crew-Mitglieder an Bord der „Zenith“ gewesen, die im Auftrag des spanischen Veranstalters Pullmantur fährt.

Nachdem die Besatzung der „Zenith“ am Nachmittag Feueralarm schlug, wurden die meisten der noch an Bord verbliebenen Menschen in Sicherheit gebracht, wie die Polizei mitteilte. Einige Crew-Mitglieder blieben demnach zurück und unterstützten die Feuerwehr beim Löschen. Durch das Feuer sei viel Rauch entstanden, wodurch zwei Besatzungsmitglieder eine Rauchvergiftung davongetragen hätten. Nach Feuerwehrangaben sollte die „Zenith“ wie geplant noch am Dienstag Richtung Tallinn ablegen.

Die meisten Fahrgäste befanden sich nicht mehr an Bord, sondern waren in der schwedischen Hauptstadt unterwegs, als das Feuer ausbrach. Die Reisenden stammen nach Feuerwehrangaben überwiegend aus Spanien und befanden sich auf einer Kreuzfahrt von Kopenhagen nach Helsinki. Pullmantur konnte bisher keine Einzelheiten zu den Umständen des Schiffsbrandes mitteilen.

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Feueralarm im Hafen von Stockholm: Hunderte Passagiere mussten am Dienstag das Kreuzfahrtschiff «MS Zenith» fluchtartig verlassen. Einige von ihnen sprangen nach Medienberichten in Panik über Bord. Zwei Mitglieder der Besatzung des unter maltesischer Flagge fahrenden Schiffes erlitten Rauchvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Zehn weitere wurden am Unglücksort behandelt. Die «MS Zenith» bietet Platz für rund 1600 Menschen.

Gegen 14.30 Uhr erreichte der Alarm den Rettungsdienst in der schwedischen Hauptstadt: «Feuer an Bord eines größeren Fahrgastschiffes!» Feuerwehr und Rettungswagen rasten zum Einsatzort. Wie viele Menschen an Bord waren, stand zunächst nicht fest. Jedoch wurde sofort eine Evakuierung eingeleitet. Als der Brand ausbrach, war das Schiff am Kai angedockt. Viele Reisende befanden sich nach Angaben der Polizei zum Stadtbummel an Land. Unklar war, ob sich unter den Fahrgästen auch Deutsche befanden. Nach Polizeiangaben stammten viele aus Spanien und Portugal. Das Schiff war am Morgen in Stockholm eingetroffen und sollte am Abend nach Tallinn in Estland weiterfahren.

Gegen 16 Uhr war der Brand endgültig gelöscht. Als größtes Problem erwies sich die starke Rauchentwicklung. Ursache für das Unglück könnten nach ersten Ermittlungen Schweißarbeiten im vorderen Teil auf Deck drei der insgesamt neun Decks gewesen sein. Das 208 Meter lange Schiff wurde 1992 von der Meyer Werft in Papenburg gebaut. Derzeit wird es von der spanischen Reederei Pullmantur betrieben. Bereits in der Vergangenheit soll es kleinere Zwischenfälle gegeben haben. Die schwedische Zeitung «Aftonbladet» berichtete, dass die «Zenith» im Mai vor Kopenhagen auf Grund gelaufen war und im vergangenen Jahr in Griechenland bei einem Anlegemanöver ein Fischereiboot gerammt hatte.

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