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USA: Waldbrände in Kalifornien wüten weiter

Kalifornien (USA): Trotz eines massiven Einsatzes der Feuerwehr haben sich zwei Waldbrände in Kalifornien am Freitag, dem 14. August 2009, weiter ausgebreitet. In den nordkalifornischen Santa-Cruz-Bergen, gut 100 Kilometer südlich von San Francisco, wurde der Notstand ausgerufen.

Auf diese Weise sollten rasch mehr Gelder und Hilfsmittel für die Brandbekämpfung bereitgestellt werden. 700 Feuerwehrleute kämpften in den teilweise schwer zugänglichen Schluchten und Tälern nahe der Pazifikküste gegen die Flammen an. Nach Angaben des «San Francisco Chronicle» waren am Freitagnachmittag (Ortszeit) noch 250 Häuser in Gefahr. Mehr als zweitausend Anwohner waren bereits am Donnerstag von der Polizei aufgefordert worden, ihre Häuser vorsichtshalber zu verlassen.

Touristen und Schaulustige entlang der malerischen Küstenstraße Highway 1 schossen Fotos von den hohen Flammen und dem Löscheinsatz aus der Luft. Die Ursache für das Feuer, das am Mittwoch, 12. August, in der ländlichen Region ausgebrochen war, ist nicht bekannt.

Steile Hänge und tiefe Schluchten behinderten auch die Brandbekämpfung im zweiten Feuergebiet im Landkreis Santa Barbara, im Süden des Westküstenstaates. Hier waren am Freitag noch rund 150 Häuser von den Flammen bedroht. 1600 Feuerwehrleute waren rund um die Uhr im Einsatz. Erst im Mai hatte ein Großfeuer nahe Santa Barbara 77 Häuser, darunter teure Luxusvillen, zerstört.

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