Nö: Ergebnisse der NÖ Teams bei der Feuerwehrolympiade in Ostrava
Ostrava (Tschechien) 25. Juli 2009 – Die niederösterreichischen Teams, welche an der „Feuerwehrolympiade“ in Ostrava teilgenommen haben, schlugen sich ausgezeichnet im internationalen Teilnehmerfeld.
Platzierungen „Traditionelle Internationale Feuerwehrwettbewerbe“:
in der Wertung „Freiwillige Feuerwehren“ ohne Alterspunkte: FF Eichhorn 24. Platz
in der Wertung „Freiwillige Feuerwehren“ mit Alterspunkten: FF Wiesenfeld 2. Platz
in der Wertung „Frauen ohne Alterspunkte“: FF Ossarn 4. Platz
Platzierungen Sportbewerbe:
Herrenmannschaft Niederösterreich 1: 7. Platz
Damenmannschaft Niederösterreich 2: 8. Platz

Der Traditionelle Internationale Feuerwehrwettbewerb besteht aus zwei Teilen: Beim 400-Meter-Staffellauf müssen acht Mitglieder jeweils 50 Meter zurücklegen und Hindernisse wie einen Schwebebalken, eine Wand und eine Röhre bewältigen. Am Ende muss ein Strahlrohr weitergeben werden. Ähnlich dem österreichischen System bei Landesfeuerwehrleistungsbewerben wirken sich dabei Fehler negativ auf die Zeit der Wettkampfgruppen aus. Beim anschließenden Löschangriff werden Schläuche verlegt.
Neben den klassischen Wettkämpfen, bei denen die Qualifizierung über die Landesfeuerwehrleistungsbewerbe erfolgt, wird bei den Internationalen Feuerwehrwettbewerben, der „Feuerwehrolympiade“ in Ostrava, auch ein Sportwettkampf durchgeführt. Diese Sportwettbewerbe bestehen in der Einzeldisziplin über eine 100 Meter Hindernisbahn und im Hakenleitersteigen ins Obergeschoss eines Übungsturmes. In der Mannschaftsdisziplin werden eine 4×100 Meter-Hindernisstaffel bewältigt und ein Löschangriff durchgeführt.

Insgesamt sind an der internationalen Feuerwehrolympiade bis zu 3.500 Akteure – Sportler, Bewerter, Organisatoren und Gäste aus 28 Ländern – vertreten. Darunter befinden sich Teams aus Russland, Groß Britannien, Japan, Frankreich und natürlich auch aus Österreich. Die Feuerwehrspiele sind nicht nur ein Sportwettkampf, sondern auch ein gesellschaftliches Treffen der Sportler und der höchsten Feuerwehrvertreter der mitwirkender Länder.
