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Spanien: Waldbrände vertreiben mehrere hundert Menschen

Spanien: Der erste große Waldbrand der Sommersaison hat in Südspanien mehrere hundert Menschen aus ihren Häusern vertrieben. Die Feuerwehr kämpfte in der Provinz Almeria gegen die außer Kontrolle geratenen Brände, die bereits mehr als 4000 Hektar Wald und Buschland zerstört hatten. Auch Touristen mussten vor den Flammen fliehen.

ie Behörden brachten zwischen den Orten Turre und Mojacar in der Provinz Almeria insgesamt etwa 500 Einheimische und Touristen in Sicherheit, wie die Feuerwehr am Mittwoch, dem 15. Juli 2009, mitteilte. Dutzende Feuerwehrleute kämpften unterstützt von 25 Löschflugzeugen und -hubschraubern gegen die Brände. „Wir hoffen, dass wir sie in den nächsten Stunden unter Kontrolle bringen können“, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums der Region Andalusien. Die Flammen wurden jedoch von starkem Wind und Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius angefacht.
Nach einer Studie der Umweltorganisation World Wild Fund for Nature (WWF) sind vier spanische Regionen besonders waldbrandgefährdet: Kastilien-La Mancha und Kastilien-Léon im Zentrum des Landes sowie Galicien im Nordwesten und die Kanaren.

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