Nö: Durchzündung bei Wohnhausbrand in Prellenkirchen
Prellenkirchen (Nö): Am Donnerstag, den 2. Juli 2009, wurde die FF Prellenkirchen um 02:13 durch die Landeswarnzentrale mittels Sirene und SMS zu einem Wohnhausbrand in die Pamaerstrasse in Prellenkirchen alarmiert.
Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde ein Brand im Dachausbau angenommen da von Aussen nur leichter Rauch sichtbar war. Die Hausbewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht.
Ein Atemschutztrupp im Innenangriff versuchte den Brandherd zu lokalisieren. Dieser Versuch musste jedoch abgebrochen werden, da es nach dem Bersten einer Scheibe zu einer schlagartigen Durchzündung im Dachgeschoß kam und Flammen aus allen möglichen Öffnungen des Daches schlugen.

Nun wurde versucht unter Atemschutz von Aussen das Dach zu öffnen und so zum Brandherd vorzudringen. Zeitgleich wurde mit zwei C-Rohren ein Aussenangriff durchgeführt. Sukzessive wurde nun das Dach geöffnet und die Flammen nach und nach abgelöscht. Insgesamt waren neun Atemschutztrupps im Einsatz. Gegen 05:00 waren alle Glutnester endgültig gelöscht.

Die Brandursache ist unbekannt. Der Hausbesitzer selbst hatte per Notruf die Feuerwehr verständigt. Um 06:00 rückten die erschöpften Einsatzkräfte wieder ein.
Im Einsatz von 02:12 bis 06:00 standen:
• FF Prellenkirchen RLFA 3000, KLF, KDOF, KRF-B und 33 Mann
• FF Deutsch Haslau KDOF, KLF-W und 13 Mann
• FF Wildungsmauer KDOF mit Atemluftanhänger und 3 Mann
• Polizei
