Italien: Zahl der Todesopfer in Viareggio nach Waggonexplosion auf 16 gestiegen

Viareggio (Italien): Nach dem Inferno im Bahnhof von Viareggio in der Toskana ist die Zahl der Todesopfer auf 16 gestiegen. In der Nacht auf den 1. Juli 2009 starb ein zweijähriges Kind, das mit Brandwunden auf dem ganzen Körper in ein Spital in Florenz eingeliefert worden war.
Auch ein dreijähriges Mädchen erlag in Rom seinen schweren Brandwunden.
Bisher wurden nur fünf Todesopfer identifiziert. Weitere 36 Personen wurden verletzt, 15 Menschen schweben in akuter Lebensgefahr mit Verbrennungen von mehr als 90 Prozent der Körperoberfläche. Nach einer vermissten Person wird unter den Trümmern der nach der Gasexplosion eingestürzten Häuser noch gesucht.
Nach der Explosion eines Flüssiggaswaggons in der italienischen Stadt sucht man fieberhaft nach der Unglücksursache. Ein Achsbruch wird von Experten im Moment als mögliche Ursache genannt. Der Waggon selbst stammt von einer österreichischen Firma, die Waggons für Flüssigkeitstransporte vermietet.
Vorangehender Bericht (Fireworld.at)
