Deutschland: Ammoniak-Alarm in norddeutscher Brauerei
Jever (Deutschland): Ammoniakdämpfe haben im Friesischen Brauhaus in Jever am 30. Juni 2009 für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Das farblose Gas war am Morgen durch eine undichte Armatur der Kühlanlage ausgetreten, wie die die Polizei mitteilte. Menschen kamen durch den Vorfall in der Brauerei mit den charakteristischen dunkelgrünen Flaschen nicht zu Schaden.
Anwohner der Brauerei wurden aber per Radio und Lautsprecherwagen der Feuerwehr aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, da Ammoniak in hoher Konzentration zu Erstickungsanfällen führen kann. 70 Feuerwehrleute und 12 Polizisten waren mit Atemschutzmasken im Einsatz. Die Sicherheitskräfte konnten das Leck nach eigenen Angaben zügig schließen. Bis in die Mittagszeit waren sie damit beschäftigt, das Gas mit Wasser zu binden und den betroffenen Maschinenraum zu entgiften. Die Bierproduktion war von dem Vorfall nicht betroffen, wie Brauerei-Sprecherin Ira Beckmann mitteilte. Eine andere Kühlanlage habe den Gerstensaft abgekühlt.
