Nö: Normierte Atemschutzübung in Stockern
Stockern (Nö): Atemschutz – die einzige Barriere zwischen giftigen Dämpfen und der Lunge der Einsatzkräfte. Ohne dieses äußerst wichtige Gerät wäre es unmöglich einen Menschen aus einem verrauchten oder verseuchten Bereich zu retten.

Schadensbegrenzung durch gezielte Innenangriffe wären genauso hinfällig wie die Bergung eines Verunglückten aus einem Gärgasverseuchtem Keller. Um den Umgang und auch das gegenseitige Anlegen dieses extrem wichtigen Gerätes unserer Feuerwehren wieder auf den aktuellsten stand zu bringen, veranstaltete die FF Stockern am 20. Juni 2009 im Zuge ihres diesjährigen Feuerwehrfestes eine normierte Atemschutzübung, zu der Atemschutztrupps der Umgebung eingeladen wurden.
Unter Aufsicht speziell ausgebildeter Fachleute, des Bezirkskommandos in Form von Bez. Kdt. Stv. Josef Weixlbraun sowie dem Abschnittskommandanten Brandrat Christian Angerer wurde diese Übung durchgeführt. Aufgabe der Trupps war es, neben Theorie und richtigem Anlegen des Gerätes, einen Hindernisparcours zu absolvieren und einen fiktiven Innenangriff durchzuführen.

Trotz widrigster Umstände – schwere Regenfälle – vor und während der Übung zeigten die Teilnehmer keine scheu sich in bäuchlings in zentimetertiefes Wasser zu stürzen, nur um ein niedriges Hindernis zu überwinden. Diese angetretenen Trupps sind jederzeit imstande, im Ernstfall Mensch und Gut vor dem Schlimmsten zu bewahren, denn sie beherrschen ihr Gerät und sind jederzeit bereit in Notsituationen den drohenden Gefahren zu trotzen.
