Wien: 29 Verletzte durch „Lausbubenstreich“ mit Pfefferspray in Schule
Wien: Ein 14-jähriger Schüler hat am Vormittag des 9. Juni 2009 in einer Schule in Wien-Simmering Pfefferspray ausprobiert und dabei unabsichtlich 29 Mitschüler verletzt. Die Schule wurde evakuiert. Der Unterricht war zwei Stunden unterbrochen.
Kleine Ursache, große Wirkung: Der Schüler hatte nach eigenen Aussagen in einer Toilette der Kooperativen Mittelschule am Enkplatz ausprobieren wollen, wie der Pfefferspray funktioniert. Dabei versprühte er so viel, dass sich das Gas bis auf den Gang verbreitete. Schüler und Lehrer schlugen Alarm. Die Direktorin rief Rettung und Feuerwehr und ließ die Schule räumen.
Insgesamt 29 Kinder kamen mit dem Pfefferspray in Kontakt. Sie klagten über gerötete Augen und Übelkeit. „Sie haben sich bei einem Brunnen im Hof der Schule aber gleich die Augen auswaschen können“, sagte ein Sprecher der Polizei. Vorsorglich wurden alle in ein Spital gebracht.
Die Feuerwehr lüftete unterdessen die Räume der Schule. Der Unterricht konnte nach zwei Stunden fortgesetzt werden. Der 14-Jährige gab an, den Pfefferspray entwendet zu haben. Er wurde angezeigt.
