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Mexiko: Bereits 44 tote Kinder nach Brand im Kindergarten

Mexiko: Nach der Brandkatastrophe in einer Kinderkrippe im nordmexikanischen Hermosillo ist die Zahl der Todesopfer auf 44 gestiegen. Zuletzt gab die Justizbehörde des nördlichen Bundesstaates Sonora den Tod einer weiteren Person bekannt. Unterdessen wird ein Kurzschluss im Kühlsystem eines benachbarten Lagerhauses als Auslöser für die Katastrophe vermutet.

Das Feuer sei durch Überhitzung oder einen Kurzschluss im Kühlsystem des angrenzenden Lagerhauses entstanden, hieß es seitens der Behörden. Die Lagerhalle sei vom Finanzministerium genutzt worden. Das Personal der Kinderkrippe habe das Feuer erst bemerkt, als die dünnen Mauern zwischen beiden Gebäuden eingestürzt seien. Der Gouverneur von Sonora sagte, das Dach der Einrichtung sei plötzlich und ohne Vorwarnung eingestürzt.

Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich unterdessen auf 44. Unklar blieb, ob es sich bei dem weiteren Opfer um ein Kleinkind oder einen der Angestellten handelt. Manche der Verletzten wurden in auf schwere Verbrennungen spezialisierten Krankenhäusern behandelt.

Zur Zeit des Unglücks am Freitag, 5. Juni 2009, waren mehr als 140 Kinder in der Krippe, viele machten gerade einen Mittagsschlaf. Die meisten der jünger als vier Jahre alten Opfer erstickten nach Angaben der Staatsanwaltschaft. Nach Medienberichten hatte die Einrichtung nur fünf kleine Fenster nahe der Decke und einen Notausgang, der am Tag des Brandes geschlossen gewesen sei.

Kleine Zeitung

Vorangehender Bericht (hier auf Fireworld.at)

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