Deutschland: Himmelslaterne setzte Komposthaufen in Brand
Eutin (Deutschland): Eine Himmelslaterne setzte in der Nacht zum Sonntag, 7. Juni 2009, einen Komposthaufen sowie einen Baum und die Hecke eines Gartens in der Elisabethstraße in Brand. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, wurden die Himmelslaternen auf dem Alten Markt anlässlich einer Familienfeier gestartet.
Die brennenden Himmelslaternen wurden vom Wind über den Bereich der Peterstraße bis hin zum ehemaligen Güterbahnhof getragen, wo eine der Laternen brennend in den Garten eines der Häuser in der Elisabethstraße fiel. Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit in den letzten Wochen setzte die Himmelslaterne einen Komposthaufen in Brand.
Von dort griff das Feuer auf einen Baum und eine Buschreihe über, die beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Eutin bereits in hellen Flammen standen. Durch das schnelle Eingreifen der Eutiner Freiwilligen, die mit einem Löschzug im Einsatz war, konnte durch das Ablöschen des Feuers ein Übergreifen auf eine unmittelbar in der Nähe stehenden Garage verhindert werden.
Da die Himmelslaternen, einmal gestartet, während ihres Fluges nicht mehr kontrolliert werden können, gelten sie im wahrsten Sinne des Wortes als „brandgefährlich“. Ein Verbot für diese Flugobjekte, wie in Niedersachsen, gibt es jedoch in Schleswig-Holstein noch nicht. Ob es für die Verursacher weitere rechtliche Konsequenzen geben wird müssen die weiteren polizeilichen Ermittlungen ergeben.
