Brand

Deutschland: Brennende Verbundkonstruktion bei Baufirma in Lensahn

Lensahn (Deutschland): Aus bislang nicht geklärter Ursache ist am Dienstagabend, 28. Mai 2009, auf dem Firmengelände einer Lensahner Baufirma gelagerte Großflächenschalung in Brand geraten. Eine Verbundkonstruktion aus Holz und verzinktem Stahl.

Angefacht durch den starken Wind bis Stärke 8 haben sich so hohe Brandtemperaturen entwickelt, dass die Zinkbeschichtung der Stahlträger abbrannte. Dehalb wurde vorsorglich eine Gefahrguterkundungsgruppe angefordert, um mögliche Entwicklung gefährlicher Gase aufzuspüren. Es konnten allerdings keine gefährlichen Stoffe in der Luft nachgewiesen werden. Auch ein Mitarbeiter der Umweltbehörde des Kreises Ostholstein war vor Ort, um eine mögliche Gefährdung zu begutachten.

Es bestand keine Gefahr für die Bevölkerung. Die große Hitze und die besondere Konstruktion des Baumaterials verursachte einen Kamineffekt, der die Brandbekämpfung erheblich erschwerte. Erst nach rund drei Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Lensahn wurden zusätzliche Atemschutgeräteräger aus den Wehren Lensahnerhof, Sipsdorf und Wahrendorf engesetzt. Insgesamt waren 80 Feuerwehrkräfte im Einsatz.

Kreisfeuerwehrverband Ostholstein

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