Nö: Zwei Arbeiter in 2m tiefer Baugrube verschüttet -> 1 Toter

Öhling (Nö): Zu einem tragischen Unglück kam es am Freitag, den 15. Mai 2009, gegen Mittag in Öhling, Bezirk Amstetten. Aus bislang unbekannter Ursache stürzte eine ca. 2 m tiefe Baugrube ein.
Dabei wurden zwei Bauarbeiter unter den tonnenschweren Erdmassen begraben. Umgehend wurden von der Bereichsalarmzentrale der Feuerwehr Amstetten die Feuerwehren Mauer-Öhling und Oed alarmiert. Von 144 NOTRUF Niederösterreich wurden der Notarztwagen vom Roten Kreuz Amstetten und der Rettungswagen vom Roten Kreuz Kematen/Ybbs sowie ein praktischer Arzt alarmiert.

Mit Schaufeln, einem Bagger und den bloßen Händen kämpften sich die Helfer zu den verschütteten Personen vor. Trotz des raschen Einsatzes verstarb ein Mann noch am Unglücksort. Der zweite Mann wurde durch das Notarztteam aus Amstetten erstversorgt und anschließend mit schweren Verletzungen in das Landesklinikum Amstetten transportiert. Während der Rettungsarbeiten wurde die Feuerwehr Zeillern zur Unterstützung nachalarmiert.
Bezirks-Feuerwehrkommando Amstetten
Bericht von Notruf 144:
Zu einem tödlichen Arbeitsunfall kam es zu Mittag des 15. Mai 2009 bei Grabungsarbeiten in Öhling, Bezirk Amstetten. Aus bislang noch unbekannter Ursache stürzte eine etwa 2m hohe Baugrube ein und verschüttete zwei Männer bis zum Kopf. Augenzeugen die den Unfall beobachteten wählten sofort den „Notruf 144“. 144 NOTRUF NÖ alarmierte noch während des Notrufgespräches einen Rettungswagen vom Roten Kreuz Kematen/Ybbs, den Notarztwagen vom Roten Kreuz Amstetten sowie einen praktischen Arzt. Parallel zur Rettungsdienstalarmierung wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei informiert. Die beiden Männer wurden von der Lehmerde bis zum Kopf verschüttet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr gruben mit einem Bagger, Schaufeln und Händen die beiden Männer aus. Nach einer eineinhalbstündigen Rettungsaktion konnte ein Mann aus der Grube gerettet, er wurde mit dem Notarztwagen in das Landesklinikum Amstetten transportiert. Der zweite Arbeiter verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Noch während des Einsatzes wurde von 144 NOTRUF NÖ zu Betreuung der Augenzeugen und Angehörigen ein Kriseninterventionsteam vom Roten Kreuz sowie das Akutteam des Landes NÖ alarmiert.
