Sbg: Sieben Kilometer lange Ölspur nach Unfall bei Strobl
Strobl (Sbg): In der Nacht auf Montag, 4. Mai 2009, hat ein Sattelzug nach einem Unfall eine sieben Kilometer lange Ölspur auf der Bundesstraße bei Strobl (Flachgau) hinterlassen. Der Lenker hatte eine Verkehrsinsel gerammt und Tank und Ölwanne aufgerissen.
Der 60-jährige Lkw-Lenker aus der Steiermark war gegen 2.20 Uhr von Bad Ischl in Richtung Salzburg unterwegs. Bei Strobl musste er nach eigener Angabe drei Rehen ausweichen, geriet ins Schleudern und überfuhr eine Verkehrsinsel samt Verkehrszeichen. Dabei wurden sowohl die Ölwanne als auch der Tank des Sattelschleppers beschädigt, hunderte Liter Öl und Diesel liefen aus. Der Lenker fuhr aber trotzdem weiter. Erst sieben Kilometer weiter hielt er den Sattelzug bei einer Bushaltestelle an.
700 Liter Diesel und Öl ausgelaufen: Als die Polizei gegen 2.40 Uhr bei dem Sattelzug eintraf, war bereits der gesamte Öl- und Dieselvorrat des Fahrzeugs auf die Straße und ins angrenzende Erdreich geronnen – insgesamt rund 700 Liter. Deshalb mussten die Feuerwehren Abersee und Strobl mit 45 Mann ausrücken, um den Treibstoff zu binden. Die verseuchte Erde wurde ausgebaggert und entsorgt, der Sattelschlepper musste abgeschleppt werden. Der 60-jährige Lastwagenfahrer war nicht alkoholisiert. Er wird jetzt der Beschädigung von Verkehrseinrichtungen angezeigt.
