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Deutschland: Sieben Jugendliche stürzen mit Kleinwagen in Fluss

Calw (Deutschland): Sieben Jugendliche sind in der Nacht zum Sonntag, 3. Mai 2009, in einem völlig überladenen Kleinwagen in den Fluss Nagold bei Calw gestürzt. Während fünf der jungen Leute sich selbst aus dem Wagen retteten und lediglich Unterkühlungen erlitten, konnten zwei männliche 16- und 18-Jährige erst nach 20 Minuten in einer dramatischen Rettungsaktion von der Feuerwehr befreit werden.

Nach ersten Ermittlungen waren die 14 bis 18 Jahre alten Jugendlichen mit ihrem Fiat Punto auf der Bundesstraße 463 kurz nach 01.00 Uhr vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn abgekommen. Der Wagen rutschte eine knapp vier Meter hohe Böschung hinunter und landete schließlich auf dem Dach liegend in der Nagold. Lediglich die Räder blieben über der Wasseroberfläche. Fünf der Insassen befreiten sich selbst aus dem Auto, zweien gelang dies nicht mehr. Sie konnten erst nach 20 Minuten von den von einer Autofahrerin alarmierten Rettungskräften aus dem Auto geschnitten werden und mussten reanimiert werden. Insgesamt waren rund 50 Rettungskräfte im Einsatz. Die beiden schwebten am Sonntagvormittag nach Polizeiangaben noch in höchster Lebensgefahr.

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