Wien: Arbeiter bohrte Gasrohr an und lief davon
Wien: Explosionsgefahr hat am Mittwoch, 29. April 2009, für die Bewohner eines Hauses in Wien-Leopoldstadt geherrscht. Ein Arbeiter hatte ein Gasrohr angebohrt und lief in Panik davon.
Passiert ist der Vorfall in einem fünfgeschoßigen Eckhaus in der Glockengasse. Ein Telekom-Mitarbeiter, der im Erdgeschoß mit Arbeiten beschäftigt war, bemerkte das ausströmende Gas und verständigte die Feuerwehr. Aufgrund der hohen Gaskonzentration von teilweise vier Volumenprozent herrschte laut Wiengas Explosionsgefahr. Die Wohnungen wurden umgehend evakuiert, acht Personen wurden ins Freie gebracht und von der Rettung betreut. „Es war knapp, wir hatten Glück, dass es zu keiner Explosion gekommen ist“, hieß es von der Feuerwehr.
Zwölf Parteien waren von der Evakuierung betroffen, vier davon waren zu Hause, so der Brandbekämpfer. Die restlichen Wohnungen wurden gewaltsam geöffnet und belüftet. Das wichtigste in so einem Fall sei immer, zuerst den Gashaupthahn abzudrehen, zu lüften und Zündquellen zu vermeiden, sagte der Feuerwehrmann. Kurzzeitig kam es zu einer Sperre der Glockengasse und der Novaragasse.
