Oö: Bezirks-Feuerwehrtag 2009 des Bezirkes Wels-Land
Bez. Wels-Land (Oö): ericht über das abgelaufene Dienstjahr 2008 lieferte das Bezirksfeuerwehrkommando Wels-Land im Zuge der heurigen Bezirksfeuerwehrtagung am 14. April 2009 in Gunskirchen ab.
Johann Gasperlmair eröffnete am 14. April 2009 als Bezirksfeuerwehrkommandant die Sitzung unter Beisein von Vertretern aller 41 Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes, einer Abordnung des Landesfeuerwehrkommandos sowie den Mitglieder des Bezirksstabes und Offizieren der anderen Blaulichtorganisationen (Polizei, Rettung, etc). Des Weiteren fanden sich auch namhafte Vertreter der Politik sowie zahlreiche Bürgermeister aus den Gemeinden von „Wels-Land“ ein.

Sehr eindrucksvoll waren die geleisteten Einsatzzahlen aller Feuerwehren – im Schnitt waren von allen Feuerwehren pro Tag nicht weniger als 7,8 Einsätze zu bewältigen. Diese teilen sich zu 85% auf Technische- und zu 35% auf Brandeinsätze auf – insgesamt wurden 183 Menschen gerettet. Beachtlich ist auch die Tatsache der „Katastrophenschlagkraft“: Vor allem in Zeiten wie diesen, wo ein System wie die Feuerwehr gerne mal hinterfragt wird, muss erwähnt sein, dass beispielsweise bei einem Sturm wie dem „Emma“ im vergangenen Jahr nicht weniger als 35% aller Feuerwehren im Bezirk ZEITGLEICH (!!!) im Einsatz standen. Betrachtet man den ganzen Zeitraum, so musste fast jede Feuerwehr ausrücken.
Der Feuerwehrbezirk Wels-Land hat durch eine Vielzahl von Eisenbahnverbindungen, Straßennetzwerken und Wasserwegen ein sehr hohes Gefahrenpotenzial. Zählt man die dichte Bevölkerung, sowie die große Anzahl an Gewerbebetriebe hinzu, so ist die hohe Einsatzzahl nicht mehr verwunderlich.

Um für diese Einsätze gerüstet zu sein ist die Ausbildung der Mannschaft immens wichtig. Dies beginnt schon bei den Jugendgruppen – hier kann der Bezirk stolz sein, denn in den 24 Gemeinden sind nicht weniger als 35 Jugendgruppen angesiedelt. „Die Jugend ist das Kapital der Feuerwehr von morgen“, so der Landesfeuerwehrkommandant LBD Johann Huber.
„ – Die Feuerwehren des Bezirkes Wels-Land werden sich auch zukünftig ihrer Kernaufgabe widmen – der Brandbekämpfung, dem Schutz der Bevölkerung und der Sicherung von Verkehrswegen.
– Gegen Neuerungen sind wir nicht verschlossen, jedoch müssen sie in Abstimmung mit den „Betroffenen“ durchgesetzt werden.
– Das Ehrenamt braucht seine Rahmenbedingungen – Chancen zur Verbesserung müssen genutzt werden“ so Gasperlmair im Abschluss seines Berichtes und in Anlehnung an den Rechnungshofbericht !!
