D: Brennendes Wohnmobil, Gasflaschenexplosion auf A29 verhindert

Hatten (Deutschland): Ein 69jähriger Rentner aus Sögel befuhr mit seinem Wohnmobil die A 29 in Richtung Osnabrück. Am frühen Nachmittag des 11. April 2009 befand er sich auf dem Rückweg nach einem Kurzurlaub an der Nordseeküste.
Als er plötzlich Brandgeruch wahrnahm, lenkte er sein Wohnmobil auf den Standstreifen. Da sich im „Wohnraum“ des Fahrzeuges schlagartig Feuer ausbreitete, konnte er gerade noch sich selbst und seine beiden Hunde in Sicherheit bringen. Der Rest verbrannte gänzlich. Trotz des schnellen Einsatzes der Berufsfeuerwehr aus Oldenburg brannte das Wohnmobil bis auf das Fahrgestell nieder. Der Feuerwehr gelang es jedoch, durch ihr schnelles Einschreiten die Explosion von zwei Gasflaschen zu verhindern.

Am Wohnmobil entstanden rund 50.000 Euro Schaden, am Straßenkörper rund weitere 10.000 Euro. Für die Löscharbeiten musste die Richtungsfahrbahn Osnabrück bis
13.55 Uhr voll gesperrt werden, zur Durchführung der Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde bis 15.00 Uhr eine halbseitige Sperrung erforderlich. Es bildete sich ein Rückstau von bis zu 3 km.
Eingesetzte Kräfte: 2 Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei, 2 Löschzüge der Berufsfeuerwehr Oldenburg mit 16 Einsatzkräften 1 Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Oldenburg.
