Schweiz: Feuerwehren bei Bränden im Einsatz, 40 Rinder verbrannt
Schweiz: In Rotkreuz im Kanton Zug ist am Freitagabend, 10. April 2009, ein Holzhaus vollständig abgebrannt. Die Bewohner konnten sich selbst retten. Wenig später geriet in der Papierfabrik in Cham ein Außenlager von Weichpavatexplatten in Brand. In Oberriet im St. Galler Rheintal ist ein Bauernhaus vollständig zerstört worden. 40 Rinder kamen in den Flammen um.
Brand in Papierfabrik: Zwei Brände im Kanton Zug haben in der Karfreitagsnacht einen Großeinsatz der Rettungskräfte gefordert. In der Papierfabrik AG in Cham war um 21.37 Uhr ein Außenlager von Weichpavatexplatten in Brand geraten, das unmittelbar an die Betriebsgebäude und einen Gastank grenzte, wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilten. Den Feuerwehren von Cham, Steinhausen und Zug sowie der Betriebsfeuerwehr der Papierfabrik Cham gelang es schnell, die umliegenden Gebäude und den Gastank zu schützen und den Brand unter Kontrolle zu bringen. Der Alarm war von der automatischen Brandmeldeanlage bei der Papierfabrik ausgelöst worden.
Wohnhaus niedergebrannt: Gut eine Stunde zuvor war die Feuerwehr zu einem Wohnhausbrand nach Rotkreuz ausgerückt. Die Bewohnerin des Holzhauses hatte wegen um 20 Uhr 20 wegen des Feuers Alarm geschlagen. Die vierköpfige Familie konnte sich selbst aus dem brennenden Gebäude retten. Obwohl die Feuerwehr Risch mit einem Großaufgebot ausgerückt war, brannte das Wohnhaus nieder.
In beiden Fällen konnten vorerst keine Angaben über die Brandursache und die Höhe des Sachschadens gemacht werden. Wegen der Brände standen nebst den Feuerwehren auch der Rettungsdienst des Kantons Zug, das Feuerwehrinspektorat und die Zuger Polizei mit insgesamt über 380 Personen im Einsatz.
40 Rinder verbrannt: Ein Bauernhaus mit angebautem Freilaufstall ist am Karfreitagsabend, 10. April 2009, bei einem Brand in Oberriet im St. Galler Rheintal vollständig zerstört worden. 40 Rinder kamen in den Flammen um, wie die St. Galler Kantonspolizei am Samstag mitteilte. Die sechsköpfige Familie konnte sich ins Freie retten. Die Bäuerin musste wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung vorübergehend ins Spital gebracht werden.
Der Bauer hatte das Feuer um 22.40 Uhr in dem an das Wohnhaus angebauten Stall entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Rund 130 Angehörige der Feuerwehren Oberriet, Altstätten-Eichberg, Rüthi-Lienz, Buchs und Rebstein-Marbach standen im Großeinsatz. Rund 150 Rinder in separaten Stallungen konnten gerettet werden. Der Sachschaden dürfte laut Polizei einen hohen sechsstelligen Betrag erreichen. Zur Brandursache wurden vorerst keine Angaben gemacht.
