Tirol: Wissenstest 2009 des Bezirkes Schwaz in Weer
Weer (Tirol): Am 28. März wurde der diesjährige Wissenstest der Feuerwehrjugend im Bezirk Schwaz abgehalten. Die Jugend war bei der Freiwilligen Feuerwehr Weer zu Gast.
174 Mitglieder der Jugendfeuerwehren waren zur Überprüfung ihres Feuerwehrwissens angetreten. 27 Mädchen und 145 Burschen aus 23 Feuerwehren stellten sich den Fragen der Bewerter. Fachwissen aus vielen Bereichen des Feuerwehrwesens wurde geprüft. In einem theoretischen Teil mussten schriftlich Fragen beantwortet werden. Das ist so eine Art „Schularbeit“ im Fach Feuerwehr. Alle Kandidaten haben diesen Teil bestanden.
Im praktischen Teil des Tests mussten die jungen Feuerwehrmitglieder dann z.B. verschiedene Knoten können oder die wasserführenden Armaturen kennen. Dienstgrade erkennen war genauso gefragt, wie das Wissen über den Umgang mit Feuerlöschern und die Löschregeln. Fragen über den Funkbetrieb der Feuerwehr und Orientierungsaufgaben an Landkarten rundeten die Überprüfung ab.

Die ältesten Teilnehmer, die zum Test in der Stufe Gold angetreten waren, mussten auch noch eine Planspielaufgabe über den Einsatz einer Löschgruppe lösen.
Auch den Praxisteil haben alle Teilnehmer bestens geschafft, so dass alle den Wissenstest bestanden haben.
Die Feuerwehr Weer sorgte als Gastgeber für das leibliche Wohl der Teilnehmer. Auch ein Rahmenprogramm zur Verkürzung der Wartezeiten wurde geboten. Der Hit dabei war das ‚Feuerwehrauto –ziehen‘. Dabei musste jede Gruppe das Löschfahrzeug der Feuerwehr Weer 10m – leicht bergauf – über die Ziellinie ziehen.
Landeskommandantstellvertreter Peter Hölzl und Bezirkskommandant Hans Steinberger gratulierten allen zum bestandenen Wissenstest. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die Ausbildung in den Ortsfeuerwehren sehr gut ist, und die jungen Mitglieder optimal auf den Einsatzdienst vorbereitet sind.
Für diesen Erfolg sind vor allem die Jungendbetreuer verantwortlich, die so einerseits einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung der Feuerwehrmitglieder leisten, andererseits aber in ihren jeweiligen Gemeinden wichtige Jugendarbeit verrichten.
