Stmk: Wohnhausbrand in St. Oswald griff auf Wald über
St. Oswald ob Plankenwarth (Stmk): Am Mittwochnachmittag, dem 18. März 2009, ist es um 16.45 Uhr zu einem Wohnhausbrand im Ortsteil Plankenwarth der Gemeinde St. Oswald bei Plankenwarth gekommen. In weiterer Folge breitete…

… sich der Brand betreffend des Funkenfluges und der starken Wärmestrahlung auf die Wiese und den nahe gelegenen Wald aus.
Die kurz nach 16.45 Uhr alarmierte Freiw. Feuerwehr St. Oswald bei Plankenwarth – St. Bartholomä rückte mit ihren Löschfahrzeugen zum bereits beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand stehenden Brandobjekt aus. Setzte alle Maßnahmen um umfassend einen Löschangriff mit HD- und C-Rohren durchführen zu können. Forderte zusätzlich die Nachbarfeuerwehren Steinberg-Rohrbach, Hitzendorf und die Teleskopbühne (TB 37) der Betriebsfeuerwehr Sappi-Gratkorn zur Unterstützung der Löscharbeiten an.
Durch den rasanten Brandverlauf breitete sich der anfängliche Innenbrand vom Kellergeschoss auf das ganze Wohnhaus aus. Die fünf köpfige Familien (zwei Erwachsene, zwei Kinder und ein Kleinkind) konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Zu diesem Zeitpunkt herrschten starke Windböen, wobei diese fast faustgroße Funken und Glutteile Richtung Wald trugen. Der trockene Waldboden fing daraufhin Feuer, wobei es hier zu einem Bodenbrand im Wald kam. Auch hier mussten umfangreiche Löscharbeiten vom Einsatzleiter HBI Josef Huber angeordnet werden. Insgesamt waren vier Feuerwehren mit zehn Fahrzeugen und 49 Mann eingesetzt.
Weitere Kräfte:
Polizei, Rotes Kreuz, Arbeiter Samariterbund, Stewag-Steg
Bezirks-Feuerwehrverband Graz-Umgebung
Freiw. Feuerwehr St. Oswald

ORF-Bericht:In St. Oswald ob Plankenwarth im Bezirk Graz-Umgebung ist am Mittwoch, dem 18. März 2009, ein Wohnhaus niedergebrannt. Zwei Frauen konnten sich mit ihren Kindern rechtzeitig ins Freie retten. Die Flammen griffen auf einen Wald über. Die beiden Frauen hörten das Knistern der Flammen, als sie nachsahen, stand bereits der Müllsammelplatz vor dem Haus in Flammen und das Feuer griff auf das Gebäude über. Die Bewohnerinnen konnten daraufhin sich, zwei Kleinkinder und ein Baby unverletzt in Sicherheit bringen. Als die Feuerwehr eintraf, stand das Haus bereits in Vollbrand. Starke Windböen fachten die Flammen immer wieder an, wodurch das Feuer schließlich auch auf einen Wald hinter dem Haus übergriff. Sowohl das Haus als auch etwa 1.500 Quadratmeter Wald wurden zerstört. Der Schaden am Haus wird von der Polizei auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Sachverständige sollen am Donnerstag klären, wodurch der Brand ausgelöst wurde.
