Brand

D: Viele Gaffer-Verweise bei brennendem Dachstuhl in Paderborn

Paderborn (Deutschland): Beim Brand des Dachstuhls eines dreistöckigen Mehrfamilienhaus in Paderborn ist am Dienstagabend, dem 10. März 2009, hoher Sachschaden entstanden. Von den 28 Bewohnern kam niemand zu Schaden.

Gegen 21.45 Uhr fiel in einer Wohnung im zweiten Stock der Strom aus. Der Bewohner begab sich ins Dachgeschoss, wo sich die Wirtschafträume des Wohnhauses befinden. Beim Öffnen der Flurtür im Obergeschoss schlug dem Mann bereits dichter Rauch entgegen. Zeitgleich mit zwei anderen Bewohnern, die den Brand von außen bemerkt hatten, alarmierte er die Feuerwehr. Gemeinsam mit dem Hausmeister warnte der Brandentdecker sämtliche Bewohner. Alle Bewohner konnten das Haus sicher verlassen und blieben unverletzt. Beim Eintreffen von Feuerwehr und Polizei schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl.

Vorsichtshalber musste auch das Nachbarhaus evakuiert werden. Das Dachgeschoss, in dem die Abstellräume der Wohnungen sowie die Wirtschaftsräume untergebracht sind, wurde erheblich beschädigt. Der Sachschaden wird auf mehrere 100.000 Euro geschätzt. Das Ordnungsamt sorgte für eine Ersatzunterkunft für vier Hausbewohner. Sämtliche anderen Bewohner kamen bei Verwandten und Freunden unter. Die Bewohner des Nachbarhauses konnten nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurück.

Während des Brandes mussten Polizeibeamte zahlreiche Schaulustige aus dem Gefahrenbereich zurückdrängen und gegen Personen, die immer wieder versuchten näher zum brennenden Haus zu gelangen, Platzverweise erteilen.

Am Mittwoch, dem 11. März 2009, untersuchten Brandermittler der Paderborner Polizei das Dachgeschoss. Als Brandursache wurde ein technischer Defekt in elektrischen Leitungen festgestellt.

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