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Ktn: Tauchübung unter Eis im Weißensee

Kärnten: Eine ganz besondere Feuerwehrübung hat am Samstag, dem 7. März 2009, am Weissensee stattgefunden. 20 Einsatztaucher aus Kärnten, Graz und Triest suchten unter der geschlossenen Eisdecke nach „eingebrochenen“ Eisläufern.

Die Übung im drei Grad kalten Wasser forderte die Taucher bis an ihre Grenzen. Das Tauchen unter einer geschlossenen Eisdecke ist eine große psychische Belastung, weil die offene Einstiegsstelle nach dem Tauchgang schwer wieder zu finden ist. Die Feuerwehrmänner aus ganz Kärnten, der Berufsfeuerwehr Graz und aus Triest sind ständig mit solchen Einsätzen konfrontiert. Die Einsätze nehmen Jahr für Jahr zu, im Winter sind uneinsichtige Eisläufer das Hauptklientel.

„Psychische Belastung ist enorm“
Stefan Krenn von der Feuerwehr Krumpendorf: „Wir sind immer in einem geschlossenen Raum, es ist sehr schwierig, mit der Außenwelt Kontakt zu haben. Die psychische Belastung ist enorm, deshalb wird viel trainiert, auch im Winter, unter Eis. Man kann sich die Einsätze nicht aussuchen.“ Silvester Krassnig, ebenfalls von der FF Krumpendorf: „Unter dem Eis ist es wie beim normalen Tauchen, das Problem ist, dass man nicht immer auftauchen kann, vor allem bei einem Notfall. Je weiter man unter dem Eis ist, desto schwieriger wird es.“

Neue Erfahrung für Taucher aus Italien
Mauro Tuglio, Berufsfeuerwehr Triest: „Es ist eine große Herausforderung. Obwohl wir fast täglich tauchen gehen, ist es hier anders, als im Meer. Die tiefen Temperaturen machen uns zu schaffen. Es ist extrem schwer, zur offenen Stelle in der Eisdecke zurückzufinden.“

ORF Kärnten

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