Oö: Bub bei Küchenbrand in Linz gerettet

Linz (Oö): In den Nachmittagsstunden des 26. Februar 2009 ging in der Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr Linz ein Notruf von einem 11 Jahre alten Jungen ein. Beim Erhitzen von Öl auf einem Gasherd war dieses in Brand geraten.
Der junge Koch schaffte es noch den Gasherd auf kleine Flamme zu stellen, musste dann aber auf Grund der starken Verrauchung die Wohnküche im Erdgeschoss verlassen und konnte sich, ohne Schuhe und ohne Jacke, auf dem Balkon des Reihenhauses im 1. Stock in Sicherheit bringen. Von dort aus alarmierte er mit einem Schnurlostelefon die Einsatzkräfte der Linzer Berufsfeuerwehr und schilderte dem Nachrichtenbeamten am Telefon die Situation. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstellte wurde der Bub sofort über eine Leiter in Sicherheit gebracht und zum Aufwärmen in ein Feuerwehrfahrzeug gesetzt.

Versorgt mit einem „Traumabären“ (dies ist ein kleiner Plüschteddybär, der eigens für derartige Einsätze vorrätig ist) konnte der Schüler rasch beruhig werden. Seiten der Feuerwehr wurde unter schwerem Atemschutz der Topf vom Herd genommen und anschließend abgekühlt. Durch das verbrannte Öl wurden der Dunstabzug und Teile der Küche beschädigt bzw. das Haus im Bereich der Wohnküche verrußt. Anschließend wurde das Haus noch belüftet und der zwischenzeitlich an der Einsatzstelle eingetroffene Vater des Buben informiert.
