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Bgld: Start des grenzüberschreitenden Sicherheits-Projekts NeuRISK

Eisenstadt (Bgld): 23. Februar 2009 – BLMS– Die bereits auf vielen Ebenen bestehenden Kooperationen mit ungarischen Komitaten werden mit einer regionalen Zusammenarbeit im Bereich der Risikovorbeugung und des Katastrophenschutzes nunmehr intensiviert.

In einem grenzüberschreitenden Projekt wird mit Hilfe der EU die Zusammenarbeit der Feuerwehren im nordpannonischen Raum und die Vernetzung der Einsatzleitstellen gefördert. „Ziel ist die gegenseitige und schnelle Hilfeleistung bei den in der Region typischen Gefahren, wie etwa Schilfbrände auf dem Neusiedler See oder Waldbrände im Grenzbereich“, beschreibt Landesfeuerwehrkommandant Ing. Manfred Seidl das Vorhaben.

Bisher liefen Feuerwehreinsätze auf beiden Seiten der Grenze ohne Absprache der Feuerwehren jenseits der Grenze ab. So gelangten bei ein und demselben Brand- oder Katastrophenfall zwei unterschiedliche Hilfeleistungsstrukturen zum Einsatz. Um die Ressourcen effizienter einzusetzen wird nun eine engmaschige Vernetzung der burgenländischen und der ungarischen Feuerwehr eingeleitet. Probleme gab es bisher etwa mit unterschiedlichen Schlauchsystemen und im Informationsaustausch.

Mit dem neuen Projekt NeuRISK, das von der EU gefördert wird, sollen die Probleme bald der Vergangenheit angehören. Mit der Projektseröffnungskonferenz in Györ beginnt nun eine noch engere regionale Zusammenarbeit zwischen den burgenländischen Feuerwehren und den Feuerwehren des Komitates Györ-Moson-Sopron.

Nach dem Start werden die erforderlichen Studien über den grenzüberschreitenden Informationsaustausch erstellt und ein Datenaustauschsystem entwickelt werden. Gemeinsame Katastrophenschutzübungen sind in Sopron und in Eisenstadt vorgesehen. Zweisprachige Bildungs- und Studienmaterialen und laufende Trainings runden das Projekt ab und sorgen für die Gewährleistung einer abgestimmten nachhaltigen Ausbildung der Einsatzkräfte in der Region.

Mag. Margit Fröhlich, 19. Feber 2009

LFV Burgenland

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