Brand

Stmk: Bioheizwerk Schwanberg wurde Raub der Flammen

Schwanberg (Stmk): Zu einem Großbrand kam es aus bislang unbekannter Ursache in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2009 im Bioheizwerk Schwanberg. Trotz des raschen Einsatzes der Feuerwehren wurde die gesamte Anlage komplett zerstört.

Um 00.26 ging in der Bezirksalarmzentrale „Florian Deutschlandsberg“ ein Notruf ein, dass es im Bioheizwerk Schwanberg brennen würde. Sofort wurden die örtliche Freiwillige Feuerwehr Schwanberg sowie die Wehren Grünberg-Aichegg und Rettenbach alarmiert.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte am Einsatzort, welcher sich in unmittelbarer Nähe zum Rüsthaus der Feuerwehr Schwanberg befand, stand das Gebäude bereits in Vollbrand.
Zunächst wurde versucht, unter schwerem Atemschutz einen Innenangriff durchzuführen, um zumindest Teile der Einrichtungen retten zu können. Dies musste allerdings aufgrund der Brandausbreitung und der damit verbundenen Gefährdung der Einsatzkräfte nach dem Einsatz des ersten Atemschutztrupps abgebrochen werden.

Aufgrund des Brandausmaßes – der Feuerschein war auch in den benachbarten Orten sichtbar – wurden durch die Einsatzleitung weitere fünf Feuerwehren zum Einsatz nachalarmiert. Nach Herstellen der Zubringleitungen von mehreren Hydranten und von einem Bach, wurde ein umfassender Löschangriff durchgeführt, sodass der Brand nach rund zwei Stunden gelöscht war.

Das Bioheizwerk versorgt rund 75 Haushalte und öffentliche Gebäude mit Fernwärme. Der Schaden, der bei dem Brand entstand, dürfte nach Schätzungen ca. 700.000 Euro betragen, da das Gebäude mit sämtlichen technischen Einrichtungen zerstört wurde.

Im Einsatz standen neun Freiwillige Feuerwehren mit 88 Mann und 16 Fahrzeugen sowie die Polizei. Die Feuerwehren Schwanberg und Grünberg-Aichegg blieben nach dem Einrücken der restlichen Einsatzkräfte als Brandwache vor Ort.

Bezirks-Feuerwehrverband Deutschlandsberg

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