Oö: Geisterfahrerunfall auf A7 fordert in Linz 7 Verletzte

Linz (Oö): Ein schwerer Geisterfahrerunfall hat sich am Freitag, dem 30. Jänner 2009, auf der Linzer Mühlkreisautobahn zugetragen. Der Falschfahrer prallte bei der Flucht vor der Polizei mit vier Fahrzeugen zusammen. Sieben Personen wurden verletzt.
Die A7 glich einem Schlachtfeld, so Augenzeugen. Zwei Personen wurden im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt, darunter auch der Unfallverursacher. Eine Polizeistreife versuchte noch, das Unglück zu verhindern. Die Streife war dem Wagen zuvor gefolgt – der Lenker war ihnen wegen waghalsiger Überholmanöver aufgefallen. Der Mann dürfte bemerkt haben, dass ihm die Polizei auf den Fersen war und gab Gas.

Das Auto, mit dem der Mann unterwegs war, wurde in der vergangenen Nacht als gestohlen gemeldet. In dem Wagen befanden sich mehrere gefüllte Dieselkanister – dabei könnte es sich um Diebesgut handeln. Das könnte auch die Erklärung dafür sein, warum der Mann vor der Polizeistreife flüchtete.

In einer rasanten Fahrt versuchte er, die Polizei abzuhängen, bis er schließlich bei der Hafenstraße in Linz abfuhr und über die Behelfsauffahrt zurück auf die Autobahn, allerdings als Geisterfahrer.

Dann konnte die Polizeistreife nichts mehr tun. Binnen weniger Sekunden krachte es. Zwei Notarztwagen und sechs Rettungsfahrzeuge, sowie Polizei und Feuerwehr waren an der Unfallstelle im Einsatz.
