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Wien: Zwei Einsätze mit Flüssiggas in einer Nacht

Wien: Zweimal ist die Feuerwehr in der Nacht auf den 9. Jänner 2009 zu Zwischenfällen mit Flüssiggas ausgerückt. In einem Fall dürfte an einer Gasleitung manipuliert worden sein. Die Explosion richtete großen Schaden an. Verletzt wurde niemand.

Fenster samt Rahmen herausgerissen: Die Feuerwehr wurde kurz vor 2.00 Uhr alarmiert. Ausströmendes Flüssiggas war in einer Wohnung in der Randhartingergasse in Wien-Favoriten verpufft. Durch die heftige Explosion wurden drei Fenster samt Rahmen sowie Mauerteile aus der Wand gerissen und auf die Straße geschleudert. Die Trümmer beschädigten drei parkende Autos. Schäden entstanden auch in einer Nachbarwohnung. Risse bildeten sich in der Trennwand, ein fünf Meter langer Wandverbau kippte in das Zimmer. Verletzt wurde niemand. In der Wohnung, in der das Gas verpuffte, war niemand anwesend. Die Feuerwehr stellte fest, dass der Verbindungsschlauch zwischen Heizung und Gasflasche manipuliert worden sein dürfte. Der Schlauch war angeschnitten. Dadurch konnte das Gas austreten und explodierte. Die Polizei ermittelt nun.

Flüssiggas für Heizofen: Schon zuvor war die Feuerwehr zu einem Zwischenfall mit Gas gerufen worden. Sie musste kurz vor 20.00 Uhr in die Inzersdorfer Straße ausrücken. Nach Angaben der Wohnungsinhabern war es beim Hantieren an einer Flüssiggasflasche für einen Heizofen zu einem Brand gekommen. Die Frau konnte sich noch selbst in Sicherheit bringen. Insgesamt zehn Nachbarn musste aber die Feuerwehr mit Hilfe von Fluchtfiltermasken durch das stark verrauchte Stiegenhaus retten. Eine im Dachgeschoß wohnende Familie konnte in der Wohnung bleiben. Feuerwehrleute, die über eine Drehleiter von außen aufgestiegen waren, beruhigten die Familie.

ORF Wien

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