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USA: Waldbrand in Kalifornien wütet weiter

Kalifornien (USA): Im US-Bundesstaat Kalifornien kämpfen 1200 Feuerwehrmänner weiter gegen einen von starken Winden angefachten Waldbrand, der auch einen von zahlreichen Prominenten bewohnten Nobelort bedroht. Gouverneur Schwarzenegger erklärte im Bezirk Santa Barbara den Notstand. Zwischen 100 und 200 Häuser sollen durch die Flammen zerstört oder beschädigt worden sein.

Das Feuer war am Donnerstagabend, 13.11.2008, ausgebrochen und fraß sich in Windeseile durch das Buschwerk. Die Brandursache war zunächst unklar. Nach offiziellen Angaben wurden 13 Menschen bei dem Brand nahe Santa Barbara im Süden Kaliforniens verletzt. Drei Menschen erlitten Verbrennungen und zehn Rauchgasvergiftungen. Das Rote Kreuz bereitete Notunterkünfte vor. Mehr als 4500 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Rund 4500 weitere Bewohner wurden von der Polizei und Feuerwehr aufgefordert, ebenfalls die Gegend zu verlassen. Bisher verbrannten 1500 Hektar Land.

Besonders bedroht ist der Ort Montecito, wo das Feuer aus noch ungeklärten Gründen ausgebrochen war. In der Gegend wohnen Berühmtheiten wie die Hollywood-Stars Michael Douglas und Rob Lowe sowie die US-Talkshow-Diva Oprah Winfrey. Auch Kevin Costner, Jeff Bridges, Ellen DeGeneres und John Cleese besitzen Häuser in der malerischen Region.

Das Umland von Santa Barbara wurde zuletzt 1990 von einem schweren Feuer heimgesucht. Damals brannten bei einer Rekordhitzewelle und nach anhaltender Trockenheit über 500 Häuser ab.

Kleine Zeitung

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