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Sbg: Feuer Berghotel auf der Schmittenhöhe -> Knapp an Katastrophe vorbei

Zell am See (Sbg): Der Großbrand im Hotel bei der Gipfelstation der Schmittenhöhebahnen in Zell am See (Pinzgau) hätte in einer Katastrophe enden können. Im hinteren Teil des Gebäudes waren große Mengen von Öl und Gas gelagert.

Alter Trakt muss jetzt abgerissen werden: „Insofern haben wir großes Glück gehabt – das Haus ist ja 140 Meter lang -, dass wir nur den vorderen Teil jetzt verloren haben“, sagt Hotelbesitzer Herwig Schiefer, „Rückwärtig wäre eine große Menge Heizöl und Gas gewesen. Das wäre unvorstellbar gewesen, wenn da noch gewesen wäre.“ Der alte Trakt des Berghotels, an den die unversehrte Bergstation der Schmittenhöhebahn angeschlossen ist, muss jetzt abgerissen werden. Schiefer vermutet, dass bei Flämmarbeiten Materialien hinter der Verschalung zu brennen begannen. Er selber sei bei Brandausbruch im Hotel damit beschäftigt gewesen, die Eröffnung des renovierten Baus zu planen, ergänzt der Hotelier. Erst in der Nacht habe er den Brandort verlassen: „Als um 22.30 Uhr des 28.10.2008 die Entscheidung war, dass sie mit drei großen Kränen das Dach wegreißen, habe ich gesagt: Ich kann nicht mehr zuschauen und bin dann hinuntergefahren.“

Millionenschaden nicht versichert: Der Besitzer rechnet mit zwei bis zweieinhalb Millionen Euro Schaden, der „durch Versicherung nicht gedeckt ist.“ Herwig Schiefer, der in seinem Hotel 40 Leute beschäftigt, hofft nun auf die Unterstützung seiner Versicherung und seiner Bank. Nach ersten Einschätzungen werden 100 von 150 Gästebetten, also zwei Drittel, in der kommenden Wintersaison an Urlauber vermietet werden können.

ORF Salzburg

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