Sbg: Kind in Großgmain mit Knie in Eisengeländer eingeklemmt
Großgmain (Sbg): Über Personenrufempfänger und Sirene wurde die Freiw. Feuerwehr Großgmain um 12.59 Uhr des 20. Oktober 2008 zu einer Personenrettung alarmiert.
Ein kleines Mädchen, das auf dem Heimweg von der Volksschule war, hat sich beim Warten auf den Bus mit seinem Knie in einem Eisengeländer derart eingeklemmt, dass es alleine nicht mehr heraus kam. Ein Buslenker alarmierte daraufhin das Rote Kreuz, dieses anschließend die Feuerwehr Großgmain.
Gleich nach dem Eintreffen am Einsatzort gab der Einsatzleiter den Befehl, das Geländer mit dem Spreitzer leicht auseinanderzudrücken und somit den Fuß der Kleinen frei zu bekommen, was auch binnen Sekunden der Fall war. Das Mädchen wurde anschließend der Besatzung des Roten Kreuzes übergeben.
ORF-Bericht:
Die Feuerwehr hätten bei einem Rettungseinsatz in Großgmain (Flachgau) eine sieben Jahre altes eingeklemmtes Kind beinahe übersehen. Das Mädchen traute sich nicht, die Feuerwehrleute anzusprechen. Die siebenjährige Volksschülerin hatte sich Montagmittag mit einem Bein zwischen den Gitterstäben eines Geländers im Zentrum von Großgmain eingeklemmt. Ein Augenzeuge – vermutlich ein Busfahrer – alarmierte die Feuerwehr. Er war aber nicht mehr da, als das Einsatzfahrzeug eintraf. Die Feuerwehr wusste deshalb zunächst nicht, warum sie gerufen worden war. Das Mädchen aus Großgmain stand nämlich unauffällig bei dem Geländer und traute sich nicht, die Feuerwehrleute direkt anzusprechen. Erst als sich Ortsfeuerwehrkommandat Rudolf Putz bei der Siebenjährigen erkundigte, was los ist, erzählte sie von dem Missgeschick. Die Feuerwehrleute befreiten die Siebenjährige mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Geländer. Das Mädchen blieb laut Polizei unverletzt, wurde aber zur Beobachtung in die Kinderchirurgie des Landeskrankenhauses gebracht.
