Deutschland: Wohnhaus in Eimen durch Feuer zerstört

Eimen (Deutschland): Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am Sonnabend, 20. September 2008, ein Wohnhaus in Eimen in Brand. Trotz des Großeinsatzes von sieben Orts-Feuerwehren waren das Fachwerkhaus und der angebaute Schuppen nicht zu retten.
Gemeldet wurde das Feuer in der Eimener Stukenbergstraße um 13.38 Uhr. Beim Eintreffen der Rettungskräfte brannte der Dachstuhl des Schuppens bereits in ganzer Breite, und die Flammen hatten auch schon auf die Giebelseite des Wohnhauses übergegriffen. Mehrere Personen versuchten noch, einzelne Möbelteile und andere Hausratgegenstände aus dem Gebäude zu retten.

Unter der Leitung des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Dirk Hartmann kämpften 60 Feuerwehrmänner aus sieben Ortswehren gegen die Flammen. Eingesetzt waren auch die Drehleitern aus Stadtoldendorf und Einbeck. Während der Löscharbeiten platzten die angebrachten Eternitplatten ab und flogen mehrere Meter weit. Die Feuerwehr versuchte, das Haus durch massiven Wassereinsatz zu retten. Doch trotz dieses Großeinsatzes wurde das um 1990 erbaute Fachwerkhaus ein Raub der Flammen. Auch der Hanomagtrecker in der Garage wurde völlig zerstört.
Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt, jedoch erlitt der 69-jährige Hauseigentümer infolge der Aufregung einen Herzanfall. Er wurde in das Stadtoldendorfer Krankenhaus gebracht. Die Polizei bezifferte die Schadenhöhe auf 250.000 Euro.
