Oö: Rettung einer Kalbin aus gefüllter Jauchegrube in St. Agatha
St. Agatha (Oö): Am 15. September 2008 ist in der Ortschaft Hatzing Geimeinde St. Agatha eine junge Kalbin mit ca. 300kg in eine fast bis zur Decke gefüllte Jauchegrube gestürzt.
Offensichtlich ist die hölzerne Abdeckung durch das Begehen des Tieres durchgebrochen. Bis zum Hals stand das Jungrind hilflos in der Jauche. Gegen 7.00 Uhr wurde ein Kamerad der Freiwilligen Feuerwehr St. Agatha davon in Kenntnis gesetzt, der über die Landeswarnzentrale die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr St. Agatha veranlasste.
Als Sofortmaßnahme wurde das Belüften der Jauchegrube mit dem Hochleistungslüfter gestartet, um ein Ersticken des Jungrindes durch Gärgase zu verhindern. Mit Hilfe mehrere Güllefässer wurde der Jauchespiegel soweit abgesenkt, dass ein Begehen der Grube durch die Einsatzkräfte möglich wurde.

Als der Jauchspiegel so weit abgesenkt war, dass die Grube betreten werden konnte, konnten auch Bergegurte unter dem Tier durchgeführt und am Seil fixiert werden. Behutsam wurde das Tier mittels Traktor aus der Grube gehievt und vorsichtig neben dieser abgesetzt.

Noch sichtlich vom Schock der Gase und der Anstrengung gezeichnet, blieb das Rind zunächst am Boden liegen. Gegen 9.00 Uhr konnte die Agathenser Mannschaft einrücken.
