Oö: Brand im Kaminbereich bei 3 Monate altem Wohngebäude

Aurolzmünster (Oö): Am 16.09.2008 um 22:39 Uhr wurde die FF Aurolzmünster zu einem Kaminbrand nach Forchtenau gerufen. Vermutlich durch eine zu dünne Isolierung vom Kachelofen zur Zwischenmauer geriet die Isolierung bzw. die Holzverschallung in Brand.
Um zum Brandherd vorzudringen, musste ein Teil der Rigipsmauer und der Kachelofen abgetragen werden. Beim Abtragen der Zwischenmauer geriet die Isolierung immer wieder in Brand, der aber rasch mit Kohlendioxidlöschern gedämmt wurde.

Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, wurde eine Wärmebildkamera angefordert, so konnte der Brand relativ genau lokalisiert werden. Ein Detail am Rande: Das Wohnhaus ist erst 3 Monate alt!
Die Feuerwehr Aurolzmünster war mit 26 Mann und 4 Fahrzeugen im Einsatz!
Freiw. Feuerwehr Aurolzmünster
Beitrag der FF Forchtenau:
Um 22:39 wurden die Feuerwehren der Gemeinde Aurolzmünster zu einem Kamin- und Heizanlagenbrand alarmiert. Bei Eintreffen des ersten Einsatzautos wurde folgende Lage festgestellt: Ein eingeheizter Kachelofen rauchte aus den Lüftungsschlitzen – weiters wurde ein austretender Rauch aus den Ummantelungen der Fussbodenheizung des ersten Stocks festgestellt. Sofort wurde ein Rauchfangkehrer zur Einsatzstelle beordert. Nachdem man am Dach, Dachboden und im 1.EG keine Brand feststellen konnte, wurden wir vom Rauchfangkehrer angewiesen, neben dem Kachelofen einen Zugang in die Zwischenwand zu schaffen.

Hierbei stellte sich die Wärmebildkamera, der ebenfalls alarmierten FF Ried, zum Lokalisieren der Hitze als sehr hilfreich heraus. In weiterer Folge wurde noch der Ofensetzer um seine Meinung bzw. Informationen zum Kachelofen befragt. Schlussendlich wurde entschieden, dass der Kachelofen abgetragen werden soll. Hinter dem Ofen konnte man den Brand – die Holzkonstruktion und Isolierung des Fertigteilhauses – mittels CO2-Löschern eindämmen.
