Wien: Feuerwehren helfen Hochwasseropfern in Ukraine und Moldawien
Wien: Die Ukraine und Moldawien wurden Ende Juli von der schwersten Hochwasserkatastrophe seit 200 Jahren, die bisher mindestens 42 Todesopfer forderte, heimgesucht. Betroffen sind mehr als 60.000 Menschen, denen die österreichischen Feuerwehren nun helfen wollen.

Am Freitag, den 8. August 2008, wird am Flughafen Wien-Schwechat eine Hilfslieferung in die Ukraine und nach Moldawien abgefertigt. Mit tatkräftiger Unterstützung der Landesfeuerwehrverbände Oberösterreich und Wien hat der Österreichische Bundesfeuerwehrverband 20 Schlauchboote mit Außenbordmotoren und Ausrüstung, zehn Motorpumpen mit Saugschläuchen, 40 Motorkettensägen sowie 80 Druckschläuche zusammengestellt und das Rote Kreuz noch zehn Notstromaggregate hinzugefügt.

Mit Unterstützung der Mitglieder des Wiener Katastrophen-Hilfsdienstes (vorne, blaue Uniformen) laden die beiden Mitarbeiter des Oberösterreichischen Landesfeuerwehr-Verbandes die Hilfsgüter für die Ukraine und für Moldawien am Frachtflughafen Wien-Schwechat aus
Diese Hilfslieferung wird übermorgen Sonntag, 10. August 2008 mit einem vom Innenministerium gecharterten Frachtflugzeug in die Ukraine und nach Moldawien geflogen. Bereits am 1. August 2008 konnten zehn Notstromaggregate der österreichischen Feuerwehren und vier des Roten Kreuzes an rumänische Zivilschutzbehörden übergeben werden.
