Bgld: 43 burgenländische Feuerwehren im Unwettereinsatz
Eisenstadt (Bgld): Aufgrund des Dauerregens und der orkanartigen Sturmböen wurden im Zeitraum 23.7.2008 – 11.15 Uhr bis 24.7.2008 – 00:55 Uhr über die Feuerwehralarmzentrale in Eisenstadt 43 der 326 bgld. Feuerwehren zu Einsätzen alarmiert.
Die Feuerwehren in den Bezirken Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf, Oberwart, Güssing und Jennersdorf mussten dabei vorwiegend umgestürzte Bäume bzw. abgebrochene Äste entfernen, Keller und überflutete Räume auspumpen und Sicherungsarbeiten vornehmen. Bei den Aufräumungsarbeiten waren rund 700 Feuerwehrmitglieder eingesetzt.
Einsatzgrund:
19 x umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste entfernen
13 x Auspumparbeiten
5 x Sandsäcke beistellen und befüllen
4 x Sicherungsarbeiten
2 x Beseitigung von Sturmschäden
1 x Vermurung von Straßen beseitigen
Einsätze: 24.7.2008
Um 6:00 Uhr früh wurde die Feuerwehr Markt St. Martin zur Evakuierung des Campingplatzes alarmiert. Zur Zeit ist die Feuerwehr Neufeld/Leitha bei Auspumparbeiten eingesetzt.
Bericht ORF Burgenland
Wetterchaos: Campingplatz evakuiert
Dauerregen und orkanartige Sturmböen sorgten in den vergangenen Stunden für einen Dauereinsatz der Feuerwehren. Bäume stürzten um, Keller wurden überflutet. In Markt St. Martin musste ein Campingplatz evakuiert werden.
Bach war über die Ufer getreten
Die Feuerwehr Markt St. Martin begann um 6.00 Uhr am Dannerstag mit der Evakuierung. In der Nachbargemeinde von Markt St. Martin war ein Bach bereits über die Ufer getreten. Daraufhin mussten sieben Wohnwagen den Campingplatz verlassen, so die Feuerwehr. Verletzt wurde niemand.
43 Feuerwehren im Land im Einsatz
Am Mittwochabend und in der Nacht auf Donnerstag waren im Burgenland 43 Feuerwehren mit insgesamt rund 700 Mitgliedern im Einsatz. Bis auf den Bezirk Neusiedl am See waren überall Einsätze zu verzeichnen. Insgesamt mussten 19 umgestürzte Bäume entfernt und 13 Auspumparbeiten durchgeführt werden. In fünf Fällen wurden Sandsäcke bereitgestellt, in einem Fall wurde eine Straße vermurt. Auch Sturmschäden wurden in zwei Fällen durch die Feuerwehrleute behoben.
