Schweiz: Drei Verletzte bei Brand einer Gasflasche in Pfadi-Küchenzelt
Schweiz: Der gelungene Auftakt zum Bundeslager der Pfadfinder wird von einem Zwischenfall in einem Küchenzelt überschattet. Am Montagabend, 21. Juli 2008, trat Gas aus einer Propanflasche aus und geriet in Brand. Eine 26-jährige Köchin erlitt Verbrennungen zweiten Grades, zwei weitere Frauen leichtere Verletzungen.
Die Anreise der mehreren Tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Bundeslager «Contura 08» war am Montag noch problemlos verlaufen. Am Abend jedoch verletzten sich in einem Küchenzelt drei Personen, als jemand eine Gasflasche in Betrieb nehmen wollte.
Im Küchenzelt des Unterlagers «Hotspot» waren um 19 Uhr mehrere Personen damit beschäftigt, das erste Abendessen zuzubereiten. Beim Manipulieren an einer Propangasflasche trat Gas aus und entzündete sich beim Ventil der Flasche.
Drei Frauen, die sich in unmittelbarer Nähe der Kochstelle befanden, wurden dabei verletzt. Eine 26-Jährige erlitt Verbrennungen zweiten Grades und musste ins Spital gebracht werden. Die beiden andern Frauen kamen mit leichten Verbrennungen davon, die der Pfadi-Sanitätsdienst ambulant behandeln konnte.
Der Sicherheitsdienst des Lagers konnte die Gasflasche noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr Tuggen mit einer Löschdecke zudecken und ins Freie bringen. Die Feuerwehr kühlte die Gasflasche daraufhin ab. Wieso es zum Brand an der Flasche kam, ist laut Mitteilung der Polizei noch nicht geklärt.
