Deutschland: Mann in Buxtehude im Rollstuhl verbrannt
Buxtehude (Deutschland): Gegen 23:30 h wurde der Feuerwehr- und der Polizei am 21. Juli 2008 ein Wohnungsbrand im Paul-Kannapke-Weg in Stade gemeldet. Ein dort in einer Zweizimmerwohnung lebender, gehbehinderter 63-jähriger Stader hatte mitgeteilt, dass sein Elektrorollstuhl in Brand geraten sei und er nun Hilfe benötige.
Ein Mitarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe eilte mit einem Schlüssel zu der betreuten Wohnung und ließ die inzwischen sofort alarmierte Feuerwehr rein. Der 2. Zug der Feuerwehr Stade, die mit ca. 30 Feuerwehrleuten anrückte, konnte nur unter schwerem Atemschutz in die völlig verqualmte Wohnung vordringen. Im Wohnzimmer wurde dann der 63-Jährige mit starken Verbrennungen von den Feuerwehrleuten aufgefunden. Der Stader Notarzt und der Rettungsdienst konnten dem Mann nicht mehr helfen, er verstarb noch an der Einsatzstelle. Die gesamte Wohnung war durch Brandrauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen, das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch ein Übergreifen des Feuers auf die gesamte Wohnung und den Rest des Mehrfamilienhauses verhindern. Ein 50-jähriger Bewohner des Hauses erlitt bei dem Feuer im Treppenhaus leichte Rauchgasvergiftungen und musste vorsorglich ins Elbeklinikum Stade eingeliefert werden.
