Bayern: Zwei Verletzte bei Großbrand in Freilassing
Freilassing (Bayern): Sonntagfrüh des 29. Juni 2008, gab es in Freilassing im benachbarten Bayern beim Brand des so genannten „Kniestockhauses“ zwei Verletzte. Feuerwehren und Rotes Kreuz hatten alle Hände voll zu tun. Der Sachschaden ist enorm.
Explodierende Munition gefährdet Helfer
Alle Bewohner konnten noch rechtzeitig das brennende Nebengebäude der „Frühstückspension Waldvilla“ verlassen, einige erlitten Schocks. Ein 50-jähriger Mann und eine 51-jährige Frau bekamen Rauchgasvergiftungen ab und wurden vom Roten Kreuz ins Krankenhaus Freilassing gebracht. Drei Wohneinheiten in dem Haus in der Freilassinger Watzmannstraße wurden durch den Brand völlig zerstört. Ein Großaufgebot von Feuerwehrleuten aus Freilassing, Ainring und Saaldorf-Surheim brachte das Feuer nach einiger Zeit unter Kontrolle. Laut Markus Leitner vom Roten Kreuz im Berchtesgadener Land war der Löscheinsatz der Feuerwehren besonders kompoliziert und gefährlich, weil im Haus gelagerte Munition für Gewehre durch die Hitze dauernd explodierte.
Haus wahrscheinlich abzutragen
Das Wohnhaus wurde nach Angaben der Polizei so schwer beschädigt, dass es aus Sicherheitsgründen mit hoher Wahrscheinlichkeit abgetragen werden müsse. Der Schaden wird auf rund 200.000 Euro geschätzt.
