Stmk: 24 Stunden- Jugendtag in Bad Aussee
Bad Aussee (Stmk): Unfall mit Gefahrgut, vermisste Personen, Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen, Holzhüttenbrand lauteten die Alarmstichworte, mit welche von „Florian Jugend“ die TeilnehmerInnen des dritten 24 Stundenjugendtages alarmiert wurden!
So fanden sich 32 Feuerwehrbuben- und Mädchen und 4 Rotkreuz- Jugendliche sich zum 24 Stundenactiontag am 20. Juni 08 um 15. Uhr in der „Zentrale“ Rüsthaus Obertressen ein. Nach der Begrüßung und Meldung an den Abschnittsfeuerwehrkommandanten ABI Schraml begann schon das Programm.

Das Motto lautete ein wenig Theorie und viel Praxis. Eine kurze Schulung über Verhalten bei Gefahrgutunfällen, eine Filmvorführung sodann ging es zur ersten Action. Drei Übungsstationen galt es im Gemeindebauhof Altaussee abzuarbeiten! Gefahrgutunfall, Autounfall und Personensuche.
Doch der Höhepunkt des Freitags folgte um 21.30 Uhr. „Verkehrsunfall“ und „Holzhüttenbrand“! Beim Unfall war die Zusammenarbeit zwischen Rotem Kreuz und Feuerwehr gefragt. So mussten zwei verletzte Personen aus dem zum Teil verschütteten Auto befreit werden. Hier fuhr das neue Rüstlöschfahrzeug der Feuerwehr Altaussee zu seinem ersten Übungseinsatz. Beim Brand galt es den nahen Wald zu schützen und das Feuer raschest zu löschen.
Nach einer kurzen Nacht folgte ein interessanter Vortrag zum Thema Jugendschutz, Alkohol und Mopedfahren durch die Polizeiinspektion Bad Aussee. Abgerundet wurde der Samstagvormittag durch eine Bootsfahrt mit dem Feuerwehrboot Altaussee und eine Besichtigung des neuen Rüstlöschfahrzeuges! Zusammenarbeit der Gruppen und zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz war bei der Schlussübung beim Gemeindebauhof Altaussee gefragt.

Ein Wohnwagengespann prallt gegen ein Betonfundament. Dabei wird der PKW schwer deformiert und der Wohnanhänger stürzt um. Da auch Rauch vom PKW aufsteigt, fordert das ersteingetroffene Rettungsteam sofort die Hilfe durch die Feuerwehr an. Zwei Personen im Wohnanhänger („nicht ansprechbar“) konnten ohne technische Hilfsmittel gerettet werden. Jedoch musste eine zwischenzeitlich aufgefundene Gasflasche entfernt und gekühlt werden. Erst danach konnten mit dem hydraulischen Rettungsgerät die zwei Insassen des PKW durch Abnehmen des Daches befreit werden.
Nachdem die Gerätschaften wieder ordnungsgemäß versorgt wurden, konnten die Teilnehmer um 15. Uhr wieder müde nach Hause entlassen werden.
