Stmk: Drei Einsätze innerhalb der letzten 24 Stunden für die Feuerwehr Liezen
Liezen-Stadt (Stmk): Durch ein defektes Ventil einer mit Chlorgas gefüllten Gasflasche strömte am Montag, den 23. Juni 2008 Chlorgas im Liezener Alpenbad aus.
Einsatz 1:
Chlorgas ist giftig beim Einatmen. Es wirkt sehr stark reizend auf die Atemwege, aber auch auf Augen, Haut und die Verdauungswege. Die Feuerwehr Liezen-Stadt wurde umgehend vom Bademeister alarmiert, worauf die Einsatzkräfte mit dem Gefahrenstofffahrzeug GSF und TLFA-4000 zum Einsatzort ausrückten. Umgehend wurde das gesamte Freibad als Sicherheitsmaßnahme evakuiert und die vorbeiführende Straße durch die Polizei Liezen für den fließenden Verkehr gesperrt.

Mit schwerem Atemschutz und einem Schutzanzug der Schutzklasse II betraten die Männer der Feuerwehr Liezen-Stadt, welche Stützpunktfeuerwehr für Gefahrenstoffe ist, den Gaslagerraum und dichteten die defekte, zum Glück fast leere Gasflasche ab. Mittels Hydroschildern wurde eine weitere Verbreitung des Gases verhindert.
Eingesetzte Fahrzeuge:
GSF
TLF 4000
Einsatz 2:

Durch einen technischen Defekt flossen mehrere Liter Öl aus einem Fahrzeug in der Getreidestraße aus. Die Bezirksfeuerwehrzentrale „Florian Liezen“ alarmierte am Sonntagabend, den 22.06.2008 um 22:40 Uhr telefonisch die Feuerwehr Liezen-Stadt, welche anschließend zum Einsatzort ausrückte. Mittels Ölbindemittel wurde das ausgeflossene Öl gebunden und somit eine weitere Verbreitung auf Asphalt und Erdreich verhindert.
Eingesetzte Fahrzeuge:
LKW
Einsatz 3:
Am Sonntag, den 22. Juni 2008 bemerkten Bewohner in der Admonter Straße 56 im Keller und Stiegenhaus eine Rauchentwicklung und alarmierten darauf hin die Feuerwehr Liezen-Stadt. Umgehend rückten TLFA-4000, LF-B und DLK zur Einsatzadresse aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Kellerbereich verraucht, jedoch konnte kein Brandherd ausfindig gemacht werden. Da in einer Wohnung im Erdgeschoss niemand zuhause war, entschloss man sich gemeinsam mit der Polizei Liezen in die Wohnung über das Fenster einzudringen. Auch hier konnte kein Brandherd lokalisiert werden.

Schlussendlich bemerkten die Einsatzkräfte, dass ein defekter Kamin der Grund für die Rauchentwicklung im Gebäude war. Mit einem Hochdrucklüfter wurde der Keller und das Stiegenhaus rauchfrei gemacht. Ein zuständiger Rauchfangkehrer wurde verständigt, worauf die Einsatzkräfte wieder ins Rüsthaus einrücken konnten.
Eingesetzte Fahrzeuge:
DLK
LF-A
TLF 4000
