USA – Kalifornien: Buschfeuer wüten -> Notstand in Santa Cruz ausgerufen
Kalifornien (USA): Wegen lodernder Buschbrände hat der kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger am 12. Juni 2008 über Teile seines Bundesstaats den Notstand verhängt. Schwarzeneggers Schritt galt dem Landkreis Santa Cruz in Nord-Kalifornien, wo die Feuer Tausende Gebäude bedrohten.
Das Gebiet ist wegen Regenmangels sehr trocken, das Land wird deshalb leicht ein Raub der Flammen. Laut Schwarzenegger verbrannten in dem Landkreis bereits 700 Hektar Land. Im Landkreis Butte hatten Feuer in den vergangenen Tagen bereits 10.000 Hektar Land zerstört und mehr als 40 Gebäude vernichtet.
Nach Angaben des Gouverneurs waren die Monate März bis Mai in Nord-Kalifornien die trockensten, die jemals registriert wurden. Auch in der südkalifornischen Metropole Los Angeles fehlte es an Regen. Dort fiel in diesem Jahr nur ein Fünftel der üblichen Regenmenge.
Bereits über 30 Hitzetote an der Ostküste
An der US-Ostküste forderte die erste Hitzewelle des Jahres bereits über 30 – vorwiegend ältere – Todesopfer, wie die die Gesundheitsbehörden in Philadelphia, New York, Virginia, Maryland und Pennsylvania gestern mitteilten.
Die meisten Opfer meldete Philadelphia mit 15 gefolgt von Virginia mit sieben und New York mit sechs. In Maryland starben zwei und in Pennsylvania ein Mensch an den Folgen der von vergangenen Samstag bis Dienstag dauernden Hitzephase mit Temperaturen weit über 30 Grad Celsius. 1993 waren bei einer Hitzewelle in Philadelphia 118 und 1995 mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen.
