Nö: Neuerlich zahlreiche Unwettereinsätze im Lande
Niederösterreich: Niederösterreichs Feuerwehren waren am Mittwoch, den 4. Juni 2008, mit rund 850 Mann im Einsatz gegen die Folgen der heftigen Regenfälle.
Bis 20.30 verzeichnete das Landesfeuerwehrkommando NÖ rund 70 eingesetzte Feuerwehren gegen die Folgen der Unwetter. Etwa 850 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren pumpten Keller aus, beseitigten Vermurungen und machten Verkehrswege wieder frei. Zahlreiche Keller, Gärten und Straßenzüge standen unter Wasser. Im Bereich Gumpoldskirchen drohte am Fuße des Anningers bei einem Fischteich ein Damm zu brechen, was durch Einsetzen der Großwasserpumpe verhindert werden konnte. Mehrere Straßen waren teilweise unpassierbar, so etwa die B1, die B7 und die B46.

Per 20.30 Uhr standen in NÖ noch mehrere Feuerwehren im Einsatz um Keller auszupumpen. Neben mehreren Verkehrsunfällen, in denen die NÖ Feuerwehren im Einsatz waren, stand zudem die Entschärfung einer 125 kg schweren amerikanischen Fliegerbombe auf dem Areal des abgetragenen Lagerhauses in Tulln im Mittelpunkt des Interesses. Innerhalb kürzester Zeit konnten 11 Tullner Feuerwehren mit mehr als 110 Mann den gefährdeten Bereich evakuieren und die betroffene Bevölkerung in Sicherheit bringen. Gegen 17.10 Uhr konnte nach Entschärfung der Fliegerbombe Entwarnung gegeben werden.
