Nö: Unterabschnittsübung mit erweitertem Alarmplan im Psychosomatikzentrum

Eggenburg (Nö): Als besondere Herausforderung stellte sich am 31. Mai 2008 das Übungsobjekt des Feuerwehrunterabschnittes 1 des Abschnittes Eggenburg heraus. Übungsannahme: Im neuen Psychosomatikzentrum ist es im Technikraum im 2. Stock, während Reparaturarbeiten zu einem Brand gekommen.
Durch die Blockierung der Brandschutztür kam es zu einer Verqualmung des gesamten Brandabschnittes, der auch 8 Patientenzimmer umfasst. Bereits bei der Anfahrt der FF Eggenburg wurde TUS Alarm als Realeinsatz bestätigt und aus dem Grund ordnete Einsatzleiter OBI Marius Weiser eine weitere Alarmierung nach Alarmplan „Psychosomatikzentrum“ an.

Durch die Vernebelung des 2. Obergeschosses und die Positionierung von mehreren „Patienten“ wurde der Realitätsfaktor sehr angepasst. Ein gesichertes Stiegenhaus dessen Tür nach jedem Atemschutztrupp zufiel und versperrte Türen, wo es keinen Schlüssel gab, waren nur zusätzliche Erschwernisse für die Kräfte. Hauptbelastung war die Temperatur jenseits der 30 Grad und ein langer Marsch vom Atemschutzsammelplatz über zwei Stockwerke zum Einsatzort.
42 Mitglieder von den Feuerwehren Kühnring, Zogelsdorf, Grafenberg, Röschitz, Stoitzendorf und Eggenburg mit 12 Fahrzeugen gaben im wahrsten Sinne des Wortes alles, um die Situation unter Kontrolle zu bringen, was ihnen auch nach Meinung der Übungsbeobachter, sehr gut gelang.
Natürlich gibt es den einen oder anderen Punkt, der in Zukunft besser erledigt werden kann, doch zu solchen Erkenntnissen sind eben Übungen da.

Ein Psychosomatikzentrum ist eben kein Heustadl und dementsprechend ist auch die präzise Beübung eines solchen Objektes notwendig, was zukünftig auch mindestens zwei mal pro Jahr durchgeführt wird.
