Brand

Tirol: Brand im Stiegenhaus – Fluchtweg für Bewohner abgeschnitten

Innsbruck (Tirol): Am 24. April 2008 um 00.56 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand in einem Wohnhaus im Innsbrucker Stadtteil Pradl gerufen. Mit sechs Fahrzeugen und 17 Mann rückte die BF aus – auf der Anfahrt…

… wurde von der Leitstelle mitgeteilt, dass mindestens drei Personen von den Flammen bzw. vom Brandrauch eingeschlossen sind. Deshalb wurde durch den Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau, zur Unterstützung, veranlasst.

An der Einsatzstelle konnte ein aus bisher unbekannter Ursache entstandener Vollbrand – und somit eine totale Verrauchung des Stiegenhauses – von im Stiegenhaus gelagerten Materialien (Bsp. Matratzen) festgestellt werden. Zudem machten sich an einem Fenster im 1. Obergeschoß drei weibliche Personen bemerkbar und gaben an eingeschlossen zu sein und, dass sich der Rauch bereits in ihrer Wohnung sammelt.

Die drei Personen wurden über eine tragbare Leiter von der Berufsfeuerwehr Innsbruck gerettet und dem Rettungsdienst zur Versorgung übergeben. Zwei Damen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in die Klinik Innsbruck verbracht werden. Parallel zur Menschenrettung wurde ein Löschangriff vorbereitet und der Brand konnte in kürzester Zeit gelöscht werden. Durch umfangreiche Belüftungsmaßnahmen konnte das Gebäude rasch rauchfrei gemacht werden – und die Wohnung kann weiterhin bewohnt werden.
Zur Klärung der Brandursache hat ein Brandermittler der Polizei die Arbeit aufgenommen.

Einsatzleiter: Bereitschaftsoffizier Ing. Marcus Wimmer

Berufsfeuerwehr Innsbruck

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