Österreich: Leitstellen fordern bei Notrufen Handyortung
Österreich: Die österreichischen Notruf-Leitstellen fordern, dass bei einem Notruf per Handy automatisch die Position des Anrufers übermittelt werden soll. Dies würde die Arbeit der Rettungskräfte wesentlich erleichtern.
„Lebensrettung nicht hintanstellen“: Christof Chwojka, der Geschäftsführer der Leitstelle Niederösterreich, war am Dienstag, dem 15. April 2008, zum Erfahrungsaustausch in Innsbruck. Datenschutzbedenken der Handybetreiber lässt er nicht gelten.
„Datenrechtliche Bedenken ausräumbar“: „Man sagt immer, es seien datenrechtliche Bedenken. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Bedenken nicht ausräumbar wären. Es handelt sich ja um lebensbedrohliche Notfälle. Man kann doch nicht die Lebensrettung hintanstellen, wenn es Datenschutzbedenken gibt“, so Chwojka
Viele Anrufe per Mobiltelefon: Mehr als die Hälfte aller Notrufe werden bereits mit einem Mobiltelefon gemeldet. Die Daten könnten ohne Mehrkosten ganz leicht an die Leitstellen weitergegeben werden, so Chwojka. Beim Festnetz wäre dies schließlich schon seit Jahrzehnten Standard.
