Wien: Starke Stiegenhausverrauchung und Personenevakuierung bei Küchenbrand
Wien (10. Bezirk): Laut Aussage des Wohnungsinhabers war es am frühen Nachmittag des 14. April 2008 aufgrund einer überhitzten Ölpfanne zum Vollbrand seiner in der Dieselgasse liegenden Küche gekommen. Bei Ankunft der alarmierten Berufsfeuerwehr Wien befand sich der Mann gemeinsam mit…
… der Sicherheitswache vor dem Gebäude der Dieselgasse und wurde bei Ankunft des Rettungsdienstes an diesen übergeben. Er wurde mit Verdacht auf Rauchintoxikation zur weiteren Untersuchung ins Spital gebracht. Der Brand wurde vom 2.RLF/F unter Atemschutz mit 1 Rohr im Innenangriff abgelöscht. Aufgrund der enormen Verrauchung im Stiegenhaus sowie im Atrium des Gebäudes wurden vom ULF/F und l.RLF/Ls unter Atemschutz die betroffenen Bereiche begangen, mit dem HLL der DL druckbelüftet und die im Atrium vorhandenen Rauchabzugsklappe zur Unterstützung geöffnet.
Vom ULF wurde eine irn 4.OG befindliche weibliche Person mittels Fluchfiltermaske ins Freie gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Die elektr. Sicherungen und die Eckventile der Küche wurden abgehoben bzw. geschlossen. Die Brandstelle wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert, jedoch konnte keine weitere Erwärmung festgestellt werden. Die Wohnung wurde an die Sicherheitswache übergeben und diese angewiesen, bei Ankunft der Angehörigen diese an eine Fachfirma für Elektroinstallationen zu verweisen.
Einsatzzeit: 13.46 Uhr bis 14.52 Uhr.
