Deutschland: Feuerwehr rettet ein kleines Reh aus einer bedrohlichen Zwangslage

Herdecke (Deutschland): Zu einer schwierigen Tierrettung musste am Mittwochnachmittag, dem 26. März 2008, die Herdecker Feuerwehr ausrücken. Ein kleines Reh hatte sich an der Dormunder Landstraße in einem „Jägerzaun“ verfangen. Anwohner bemerkten das hilflose und schreiende Tier zufällig in ihrem Garten und alarmierten die Blauröcke.
Nach wenigen Minuten traf ein Rettungsteam mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ein. Die Rettung gestaltete sich jedoch sehr schwierig. „Das Reh war natürlich durch die Zwangsituation in Panik geraten und hatte sich mit dem Becken im Holzzaun verfangen. Einem Tier kann man auch schlecht begreiflich machen, dass man ihm nur helfen möchte“, so Einsatzleiter Oberbrandmeister Christian Arndt.

Mit sämtlichen hochtechnischen Geräten wie Rettungsspreizer oder Kettensäge konnten die Herdecker Einsatzkräfte in dieser Situation nichts anfangen. Um das Tier nicht weiter zu erschrecken und ohne weitere Verletzungen zu retten, wurde der Holzzaun mit einer herkömmlichen Bügelsäge auseinander geschnitten. Die Arbeit der Feuerwehrmänner Jens Wolf und Jürgen Steinweg war nicht ungefährlich, denn das Tier trat bei der Rettung wild um sich. Nach nur fünf Minuten war das kleine Reh schließlich befreit und lief in die Freiheit davon. Augenscheinlich war es unverletzt. 15 Einsatzkräfte waren mit einem Hilfeleistungszug über eine Stunde im Einsatz.
