Brand

Deutschland: Feuerwehr rettet Sachwerte durch schnelles Eingreifen bei Brand

Lehe (Deutschland): An einem Einfamilienhaus in Lehe/Dithmarschen entstand durch einen Dachstuhlbrand erheblicher Sachschaden. Gegen sieben Uhr morgens entdeckte am 13. März 2008 eine Nachbarin Qualm der aus der Gaube des gegenüberliegenden Hauses drang.

Sie wollte ihre Tochter auf den Weg zur Schule schicken. Sofort alarmierte sie die Feuerwehr, während der Ehemann zum Haus lief. „Wir wussten nicht, ob unsere Nachbarn noch zu Hause sind. Die Türen und Fenster waren alle geschlossen. Der Familienhund hat einen Auslauf, wollte aber nicht herauskommen. Ich habe ihn dann mitnehmen können, “ berichtet der Nachbar.

Die Feuerwehr Lehe war schnell vor Ort, konnte aber das Haus nicht mehr betreten. Zu dieser Zeit stand noch immer nicht fest, ob sich noch Personen im Haus befanden. Starker Wind und viel Qualmte machte den Einsatz von Atemschutz erforderlich. Diese standen dem Leher Einsatzleiter Gerd Heinrich Peters, stellvertretender Wehrführer, nicht in genügender Zahl zur Verfügung, sodass die Wehren aus Rehm-Flehde-Bargen, Lunden und Hemme sofort nachalarmiert wurden.

Etwa 50 Feuerwehrmänner und -frauen brachten das Feuer unter schwierigen Bedingungen unter Kontrolle. Mittels Leitern wurden Dachziegel entfernt. Die größte Brandgefahr konnte durch Löschen in die entstanden Lücken im Dach beseitigt werden. Atemschutzgeräteträger konnten dann von innen die letzten Brandnester löschen.Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnten einige Räume im Erdgeschoss nachzu schadensfrei erhalten werden.

Die Familie war nicht zu Hause, die Kinder in der Schule, sodass keine Personen verletzt wurden. Erst vor einigen Jahren hatte die Familie einen Hausbrand zu verkraften gehabt. Vor Ort war ein Rettungswagen aus Nordfriesland und Polizei. Die Kripo nahm die Ermittlungen auf.

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